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Unsere Könige
Diese Seite wird Ihnen einen kleinen Einblick in meine Zucht verschaffen. Ich
berichte über meine Zuchtziele, die Haltung und Ernährung meiner Tiere, sowie
die Anfänge und vieles mehr.
Zuchtziele
Meine große Leidenschaft waren jahrelang die Zwergexe und die Rexwidder. Nun wie
es so kommt, hat sich das zwar nicht wirklich geändert, aber nach einigen herben
Rückschlägen, dachte ich mir es wird Zeit etwas zu verändern. Nach Aufgabe
meiner Zwergrexzucht liebäugelte ich nun mit Satinwiddern. Nicht ganz
unbeteilligt daran ist Maria Rafelt, die mich eindeutig angesteckt hat ;) .
Als ich auch soweit war, dass ich die Rexwidder fast aufgeben wollte, kam mir
Sandra Scharnagl entgegen und ich habe mich entschlossen nun mit Hilfe dieser
beiden tollen Freundinnen genau diese beiden Rassen zu züchten.
Die Rexwidder möchte ich gerne in Japaner- und Rhönkombinationen in allen
möglichen Variationen ziehen. Als Mantelschecken, Holländer mit blauen Augen
oder im eigentlichen Zeichnungsbild. Nach und nach sollen auch Marderfarben
ihren Weg in meine Linie finden.
Bei dieser Rasse lege ich wert auf:
Fellbeschaffenheit:
- ähnlich der des Standard-Rex
- kurz, samtig, ohne überstehende Grannen
- dicht und wasserabweisend, kräftig im Stand
körperliche Merkmale
- runder, zum Körper passender Kopf
- guter Behang mit kräftigen Kronen
- kompakte Größe, nicht zu klein
Mit den Satinwiddern verfolge ich ein etwas anderes Ziel. Hier faszieren
mich vorallem die Sallander-Variationen, aber auch Rhön ist eine meiner
Traumfarben, weswegen sich meine Satinwidderzucht hauptsächlich mit diesen
Farben beschäftigen wird. Ich möchte gerne die Holländerzeichnung und blaue
Augen mit diesen tollen Farben kombinieren. Auch werde ich hier mit der Zeit die
Marderfarben einkreuzen.
Bei dieser Rasse lege ich wert auf:
Fellbeschaffenheit:
- ähnlich der des Standard-Satins
- dicht und glänzend
- mit guter Unterwolle, nicht zur Filzung neigend
körperliche Merkmale
- runder, zum Körper passender Kopf
- guter Behang mit kräftigen Kronen
- kompakte Größe, nicht zu klein
Das müssen beide Rassen gleicher Maßen erfüllen:
- Freiheit von Anomalien jeglicher Art
- Ein ruhiges, ausgeglichenes Wesen
- gute Muttereigenschaften
- hohe Deck- und Aufnahmequalitäten
- hervorragende Kondition und Gesundheit
Mit welchem Zuchtziel sich die Zucht "of Shiny Stars" beschäftigt, können Sie
hier
<Klick> nachlesen.
Zuchtmethoden
Meine Häsinnen kommen das erste Mal, je nach Entwicklung, mit 6-8 Monaten zum
Zuchteinsatz, außerdem werfen sie im Jahr zwei, unter Umständen auch drei Mal.
Bei besonderen Auffälligkeiten in der Kondition auch ggf. öfter bzw. weniger.
Meine Rammler decken zum ersten Mal im Durchschnitt mit ca. 6 Monaten, manche
auch eher ( 4. Monat ) oder aber die Spätzünder erst mit 8-10 Monaten. Jeder
bekommt so viel Zeit wie er benötigt und niemand wird gedrängt. Meine Rammler
sind alle frei von Geschlechtsanomalien wie Spaltpenis, angewachsenem Penis oder
dem fehlen von Hoden! Ich richte mich voll nach dem dt. Standard für
Zwergwidder.
Alle meine Tiere sind augenscheinlich gesund, werden regelmäßig gegen
RHD und Myxomatose geimpft, sowie gegen Kokzidien gekurt. Tiere, die seit
Generationen aus meiner Zucht stammen, sind absolut zahnfehlerfrei. Dies wurde
durch Rückverpaarungen über Generationen hinweg getestet. Wie das bei Tieren
aussieht, die nicht aus meiner Zucht stammen, kann ich nicht garantieren. Ich
züchte allerdings nur mit Zahnfehler freien Tieren! Diese Zahnfehlerfreiheit
wird auch weitestgehend geprüft!
Wer Minimini´s sucht, ist bei mir an der falschen Adresse! Ich züchte mit
Zwergwiddern um die 1600 gramm, natürlich gibt es auch leichtere und schwerere
Vertreter wie in jeder Zucht. Bei mir sind nur Tiere in der Zucht, die
mindestens 1100 gramm und höchstens 2500 gramm wiegen.
Ich unterstütze auch keine Zuchten, wo Häsinnen unter 1kg in der Zucht sind.
Solche Tiere leiden häufig an Geburtsproblemen und bringen mit eben solch
winzigen Rammlern, leider gehäuft letale, nicht lebensfähige Jungtiere und ist
es das, was ein verantwortungsvoller Züchter möchte?
Mir liegt die Gesundheit, Robustheit und Vitalität der Tiere am Herzen. Ein
schöner Typ und Behang werden gefordert, das Gesamtbild muss stimmen. Schöne
Farben sind toll, klar... aber nicht um jeden Preis!
Um meine Linien zu festigen betreibe ich auch Linien- und Inzucht. Daran ist
nichts verwerfliches, viele Rassen sind auf diese Weise entstanden. Durch
Linienzucht entstehen keine Erbfehler... man deckt sie dadurch auf. Nur so kann
ich auf lange Sicht fehlerfreie und im Typ gefestigte Kaninchen züchten.
Haltung und Ernährung Meine Kaninchen leben ganz jährig in geschützter Außenhaltung.
Jedes Kaninchen bewohnt eine geräumige Bucht, immer mit Riech- und Sichtkontakt
zu anderen Kaninchen. Bis zur Geschlechtsreife teilen sich meist zwei Kanins
eine dieser Buchten. Zuchtrammler und Häsinnen mit Jungen sitzen allerdings
allein. (Bilder von den Ställen folgen.)
Bei schönem Wetter dürfen meine Kaninchen auch nach draußen. Dazu stehen
einige Freiläufe zur Verfügung. Mindestens 3 Stunden darf jedes Kanin außerhalb
seiner Bucht verbringen und seinen Bewegungsdrang stillen. Das ist mir sehr
wichtig. Hier mal ein paar Eindrücke aus einem meiner Freiläufe. Die beiden
größten werden immer von den kleinsten Königen bevölkert. Ein riesen Spaß für
die kleinen Fellnasen und natürlich auch für uns.






Die Ernährung unserer Kaninchen liegt uns sehr am Herzen. Ausgewogen und
gesund soll sie sein, naturnah, aber doch an die Bedürfnisse unserer
domestizierten Kaninchen angepasst.
Frühjahr:
Im Frühjahr gibt es meist noch die restlichen Futterrüben vom Wintervorrat
bis das erste Grün sprießt. Karotten, Äpfel, erste Haselnusszweige, Fenchel,
Sellerie und ab und zu schonmal etwas Löwenzahn stehen vorallem auf der
Speisekarte. Pellets von Ovator, Haferflocken und getrocknete Kräuter runden das
Menü ab. Heu und Wasser steht immer zur Verfügung.
Sommer:
Im Sommer ist der Tisch reichlich gedeckt. Hauptsächlich bekommen unsere
Könige dann nämlich Wiese. Alles was an Kräutern und Gräsern aufzustöbern ist,
landet im Futternapf. Die Top 5 bei unseren Feinschmäckern sind: Löwenzahn,
Scharfgabe, Klee, Spitz-/Breitwegerich und Luzerne. Das alles wächst bei uns zum
Glück alles in der Umgebung und so gibt es täglich frisch geerntete Wiese. Im
Freilauf werden oft noch Äste geknabbert, meist von Weide und Haselnuss, je
nachdem welcher Baum grad umzäunt wurde :) . Heu und Wasser stehen immer zur
Verfügung.
Herbst:
Zu dieser Jahreszeit ist die Umstellung wohl am größten. Jetzt gibt es noch
die restlichen, verwertbaren Kräuter und Gräser, die die Wiese noch so hergibt.
Sollte es mal nicht regnen, dürfen unsere Könige auch weiterhin auf die Wiese,
doch die Ausflüge werden leider immer kürzer. Satt werden sie aber allemal von
dem, was der Freilauf noch hergibt. Das ändert sich jedoch, je weiter wir in den
Oktober kommen. Nun müssen wir immer öfter Futterrüben und Pellets reichen,
was den Kaninchen nicht immer gefällt. Da jetzt weniger Grün auf dem
natürlichen Futterplan steht, ergänzen wir das Menü mit Möhrengrün, Petersilie,
Fenchel, Kohlrabi, Karotten und Sellerie. Heu und Wasser stehen auch jetzt immer
zur Verfügung.
Winter:
Der Winter ist wohl die kargste Jahreszeit. Schnell wird das tägliche Futter
langweilig und man muss sich ganz schön anstrengen etwas Abwechslung zu
schaffen. Als Hauptfutter gibt es nun Futterrüben, Möhren und Pellets.
Getrocknete Kräuter und einiges anderes Gemüse, sowie etwas Obst wechselt
täglich, immer im Wechsel. Heu gibt es weiterhin in Hülle und Fülle, das Wasser
wird zweimal täglich lauwarm oder in Form von verdünntem Tee gereicht.
Die ersten Könige - Wie alles begann
Seit 1993 leben bei uns Kaninchen. Meine ersten beiden waren Paul (Farbenzwerg
schwarz) und Frieda ( Dt. Riese Grau) . Diese beiden liebte ich heiß und innig.
Sie waren etwas ganz besonderes, immerhin meine ersten Kaninchen. Nach 7 tollen
gemeinsamen Jahren verstarben beide recht schnell nacheinander, da waren sie
aber auch um die 9 Jahre alt. Sie hatten ein langes und schönes Kaninchenleben.
Ab dem Jahre 2000 fing ich an Zwergrexe in dalmatiner zu züchten. Nebenbei hatte
ich noch einige Farbenzwerge in verschiedenen Farben und Hermeline. Eine kleine
Hobbyzucht war geboren. Katja war mein liebstes Kaninchen, eine Farbenzwergin in
Weißgranne schwarz, eine wundervolle Mutter und einfach nur perfekt.
2005 zogen die ersten Widder bei mir ein, was alles veränderte. Ab diesem
Zeitpunkt wurden es immer mehr Schlappohren und die Stehohren dezimierten sich
allmählich. Heute beschränkt sich meine Hobbyzucht nur noch auf die Zwergwidder,
aber ein paar Stehohren dürfen als Liebhabertiere natürlich auch nicht fehlen :)
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